Foto: Philip Kühl

Der Große Preis des Filmfest Bremen.

Es mag viele überraschen, aber Humor hat in Bremen einen festen Platz: Die legendäre Sketchserie „Loriot“, Hape Kerkelings „Voll Normal“, Sendeformate von und mit Maren Kroymann oder Rudi Carrell – sie alle und noch viele mehr wurden oder werden in Bremen produziert und haben deutsche und europäische Fernsehgeschichte geschrieben.

Humor hat unendliche Facetten und kann weitaus mehr als unterhalten – mit politischem Scharfsinn auf Missstände aufmerksam machen, neue Perspektiven aufzeigen oder den Blick für die essentiellen Dinge des Lebens schärfen. Wie vielseitig und bedeutend das gelingen kann, belegen die vielen Filme und Produktionen im deutschlandweit einmaligen Wettbewerb für Humor und Satire des Filmfest Bremen.

Das Festival bietet als norddeutsche Humorzentrale den perfekten Rahmen, um Filmemacher*innen für ihre humoristischen, komödiantischen oder satirischen Werke zu ehren.

Ergänzend zum internationalen Wettbewerb wird seit 2019 der Große Preis des Filmfest Bremen für besondere filmische Verdienste im Bereich Humor und Satire vergeben. Zusammen mit dem Preisgeld von 5.000 EUR wird der Goldene Mops überreicht. Die charmante Bronzefigur ist eine Hommage an das Lieblingstier des Komikers Loriot, bürgerlich Vicco von Bülow (1923-2011).

Erste Gewinnerin des Großen Preis des Filmfest Bremen war Regisseurin und Oscarpreisträgerin Caroline Link. Mit ihrem Film „Der Junge muss an die frische Luft“ stellte sie zudem einen besonderen Bremenbezug her, denn die Karriere von Hans-Peter Wilhelm „Hape“ Kerkeling, die Hauptfigur ihres Films, begann eben hier im Norden bei Radio Bremen.