Satzung

Vereinssatzung
Stand: 30.11.2018

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen „Filmfest Bremen e.V.“. 
(2) Sitz des Vereins ist: Böttcherstraße 4, 28195 Bremen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung der Kunst und Kultur.
Der Verein möchte das Kulturgut Film und die konsequente Entwicklung des Medienstandorts sowie die Medienszene in Bremen fördern.

(3) Der Satzungsweck wird verwirklicht durch die jährliche Veranstaltung des Filmfest Bremen, durch ganzjährige Umsetzung weiterer eigener Filmveranstaltungen, Netzwerktreffen und Filmfestivals, Tagungen, Seminare, Medienveranstaltungen und kultureller Dialogprojekte, der Präsentation von filmischen Projekten und der Medienarbeit an Schulen, Hochschulen und Universitäten, der Bewahrung und Entwicklung des filmischen Schaffens in Bremen, u.a. durch Retrospektiven, Filmreihen und Ausstellungen, der Nachwuchsförderung am Standort Bremen, sowie der Vergabe von Förderpreisen an Bremer, nationale und internationale Filmschaffende.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel sowie etwaige Gewinne des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3) Die Vereinsarbeit ist öffentlich.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Dem Verein können natürliche und juristische Personen angehören. Er hat ausschließlich ordentliche Mitglieder.

(2) Die Aufnahme als Mitglied erfolgt auf schriftlichen Antrag. Mitglied kann jeder an der Verwirklichung der Vereinsziele Interessierte werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt

a) durch den Tod des Mitglieds oder die Auflösung der juristischen Person oder Vereinigung.
b) durch Austritt. Dieser erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende.
c) durch Ausschluss durch den Vorstand aus wichtigem Grund.
d) Ausschließung mangels Interesses, die durch Beschluss des Vorstands ausgesprochen werden kann, wenn ohne besondere Rechtfertigung für mindestens ein Jahr der Mitgliedsbeitrag im Rückstand ist.

(4) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

(5) Persönlichkeiten, die sich um den Verein in besonderem Maße verdient gemacht haben, können durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
1. Die Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand

 

§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich möglichst im ersten Kalenderquartal abzuhalten.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden nach Bedarf statt. Sie sind binnen 30 Tagen einzuberufen, wenn der Vorstand es wünscht, oder mindestens die Hälfte der Mitglieder, berechnet nach dem letzten Jahresbericht, es schriftlich beantragt. Die Bestimmungen über die ordentliche Mitgliederversammlung gelten entsprechend.

(3) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:

1. Satzungsänderungen,
2. die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie deren Entlastung,
3. die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge,
4. die Ausschließung eines Mitgliedes,
5. die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens.
 
(4) Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung sollen Anträge zu den in Absatz 3 genannten Punkten mindestens zwei Wochen vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mit kurzer Begründung eingereicht werden.

 

§ 7 Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand durch einfachen Brief oder elektronische Post einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen, gerechnet ab Postauslieferungsdatum bzw. E-Mail-Versanddatum.

(2) Die Mitgliederversammlung kann mit absoluter Mehrheit der Anwesenden die Tagesordnung ändern. Beratungsgegenstände gemäß § 6 (3) Nr. 1 bis 5. können nicht erst in der Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung gesetzt werden.

(3) Bei Abstimmungen entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Auf Antrag von zwei Dritteln der Anwesenden erfolgt die Abstimmung geheim.

(4) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen worden ist. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(5) Beschlüsse über Änderungen der Satzung oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder. Kommt ein solches Quorum nicht zustande, muss eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden. Es entscheidet dann die einfache Mehrheit der Anwesenden.

(6) Wahlen erfolgen ohne Aussprache, sofern nicht ein Drittel der Anwesenden sie fordert. Gewählt wird mit verdeckten Stimmzetteln; wenn sich kein Widerspruch erhebt kann auch durch Handzeichen gewählt werden. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

(7) Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind unter Angaben des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

 

§ 8 Vorstand des Vereins

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus drei Mitgliedern. Alle drei besitzen die Einzelvertretungsbefugnis.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 5 Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt, die Wiederwahl ist zulässig.

(3) Die Amtsdauer der gewählten Mitglieder beginnt mit der Wahl und endet mit der Neuwahl, sofern bei der Wahl nichts anderes bestimmt wird.

(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied wählen. Die Amtszeit von Ersatzmitgliedern endet mit der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung.

(5) Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 

§ 9 Auflösung und Zweckänderung

(1) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Kulturstiftung des Bundes (Franckeplatz 2, 06110 Halle an der Saale), die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung von Kunst und Kultur zu verwenden hat.

(2) Die Mitglieder haben beim Ausscheiden oder bei der Auflösung des Vereins keinen Anspruch an das Vereinsvermögen mit Ausnahme des Anspruchs auf die Rückzahlung etwaiger gewährter Darlehen oder sonstiger Forderungen, die ihren Rechtsgrund nicht in der Mitgliedschaft haben.