Samba in Mettmann

Samba in Mettmann

Originaltitel
Samba in Mettmann
2004
Sprache
Deutsch
Portugiesisch
Deutschland
86 Min
Synopsis
Obwohl Olaf (Hape Kerkeling) in der rheinischen Kleinstadt Mettmann die Schnellreinigung „Fleck weg!“ betreibt, geht es für seinen Geschmack zwischen ihm und seiner Verlobten Vera (Alexandra Neldel) momentan allzu rein und unbefleckt zu. Denn Vera hält sich strikt an den tantrischen Hauptlehrsatz ihres Hausgurus Anthony (Max von Thun): „Drei Monate enthaltsam leben und nach der Hochzeit alles geben.“ In diese zölibatäre Atmosphäre platzen unvermittelt drei junge Brasilianerinnen hinein, die vor Olafs hungrigen Augen mitten auf der Straße unsanft aus einer weißen Stretchlimousine bugsiert werden. Aus rein karitativen Beweggründen nimmt der Saubermann die obdachlosen Schönheiten spontan bei sich auf. Sehr zur Freude seines Vaters Benno (Sky du Mont) sowie seines ebenso gehörlosen wie unerhört hemmungslosen Opas (Rolf Nagel). Doch wie erklärt oder verbirgt man der misstrauischen Verlobten sowie den übrigen Mettmanner Klatschmäulern die Anwesenheit der rassigen Südamerikanerinnen? Diese Aufgabe scheint ungefähr so schwierig, als wollte man drei radikalfeministische Lesben unbemerkt an einer von Kardinal Ratzinger geleiteten Sitzung der päpstlichen Glaubenskongregation teilnehmen lassen. Und was haben eigentlich der örtliche Bierkönig Wolfgang Pfeffer (Uwe Rohde) und seine resolute Mutter (Doris Kunstmann) mit der ganzen Sache zu tun? Jedenfalls tobt bald aller Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz in „Mettmann de Janeiro“ ein erotisches Chaos und die Hormone der Provinzler tanzen Samba.
Regie
Angelo Colagrossi
Skript
Angelo Colagrossi, Hans Peter Kerkeling
Cast
Hape Kerkeling, Alexandra Neldel, Barbara Magdalena Ahren, Uwe Rohde, Doris Kunstmann, Janette Rauch, Max von Thun, Sky du Mont, Rolf Nagel, Beatrice Sadek, Pamela Knight, Jana Ina Berenhauser, Michael Sideris, Judith Döker, Tyron Ricketts, Petra Zieser, Philipp Kerkeling
Weitere Credits
Kamera: Andreas Höfer, Produktion: Hape Kerkeling, Matthias Wendlandt, Angelo Colagrossi, Musik: Karim Sebastian Elias, Schnitt: Sabine Brose